Häufig gestellte Fragen

  • Wie kann ich meine Einkommensteuererklärung elektronisch abgeben?

    Sie können Ihre Steuererklärung elektronisch über das Online-Portal Mein ELSTER abgeben. Daneben gibt es im Handel verschiedene Steuererklärungsprogramme, in welche das ELSTER-Übertragungsmodul integriert ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Service „Elektronische Steuererklärung“ oder unter

    Elektronische Steuererklärung

    www.elster.de

  • Wo kann ich die neueste ElsterFormular-Version herunterladen?

    ElsterFormular steht in der jeweils aktuellsten Programmversion zum Download unter www.elsterformular.de bereit. Daneben ist die Software bei den Finanzämtern in begrenzter Stückzahl auf CD - letztmalig im Kalenderjahr 2019 - erhältlich.

    www.elsterformular.de

  • Was ist der Unterschied zwischen der Steuernummer und der Steuer-Identifikationsnummer?

    Die Steuernummer wird Ihnen auf Antrag von Ihrem zuständigen Finanzamt mitgeteilt, wenn Sie steuerlich in Erscheinung treten. Sie ist das Ordnungsmerkmal für das Finanzamt. Die Steuernummer kann sich für Sie ändern, z.B. durch: Wechsel des für Sie zuständigen Finanzamtes in Folge einer Wohnortverlagerung, Heirat, neue Einkunftsarten, etc.

    Die steuerliche Identifikationsnummer ist dagegen ausschließlich personenbezogen. Alle Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben diese Nummer vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) erhalten, sie wurde mit einem persönlichen Informationsschreiben bekannt gegeben. Neugeborene und Personen, die erstmals aus dem Ausland zuziehen, erhalten die Mitteilung über ihre steuerliche Identifikationsnummer innerhalb weniger Tage. Die Steuer-Identifikationsnummer ist ein Leben lang gültig und ändert sich auch nicht durch Umzug oder Heirat. Sie benötigen die steuerliche Identifikationsnummer zur Abgabe Ihrer Steuererklärungen, den dazu gehörigen Anlagen und die damit verbundene weitere Korrespondenz mit dem Finanzamt, sowie zur Nutzung der ELSTER-Dienste. Darüber hinaus muss die Steuer-Identifikationsnummer den Stellen bekannt gegeben werden, die ihrerseits gesetzlich verpflichtet sind, bestimmte Daten zu steuerlichen Zwecken zu übermitteln. Dies sind insbesondere Ihr Arbeitgeber, Banken, Versicherungsträger, Familienkassen und Notare.

  • Wo finde ich meine Steuer-Identifikationsnummer?

    Sie finden diese Nummer auf dem Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung Ihres Arbeitgebers, Ihren monatlichen Gehaltsnachweisen,  auf Ihrem Einkommensteuerbescheid und sonstigen Schreiben Ihres Finanzamts. Sie können die Steuer-Identifikationsnummer auch vom zuständigen Einwohnermeldeamt bzw. Bürgerbüro erfahren.

    Sie können sich Ihre steuerliche Identifikationsnummer über das Eingabeformular des Bundeszentralamtes für Steuern erneut anfordern.

    www.bzst.de

  • Wie lange dauert es von der Abgabe der Steuererklärung bis zum Steuerbescheid?

    Die Bearbeitungsdauer eines Steuerfalls hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzämter bearbeiten die Steuererklärungen chronologisch nach dem Eingangsdatum. Wird eine Steuererklärung beispielsweise elektronisch eingereicht, bestehen keine weiteren Rückfragen durch das Finanzamt und treten auch sonst keine Faktoren hinzu, die eine Bearbeitung verzögern, ist es möglich, innerhalb von 14 Tagen nach Abgabe der Steuererklärung, einen Steuerbescheid zu erhalten. In anderen Fällen, in denen die Prüfung des Einzelfalls beispielsweise Rückfragen erfordert, kann es zu einer Verzögerung der Bearbeitung kommen.

  • Dauert der Steuerbescheid länger, wenn ich eine Papiersteuererklärung abgebe?

    Nein. Geht im Finanzamt eine Papiersteuererklärung ein, wird diese zunächst in ein hochmodernes Scanzentrum nach Wunsiedel (Bayern) versandt. Dort wird die Erklärung gescannt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Finanzamtes im Anschluss elektronisch zur Verfügung gestellt. Hintergrund des Scanverfahrens ist das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (StModernG). Ziel des Gesetzes ist es künftig alle Steuererklärungen nur noch elektronisch zu bearbeiten.

  • Werden Steuererstattungsfälle schneller bearbeitet?

    Nein. Die Bearbeitung der Steuererklärungen erfolgt chronologisch nach Eingang. Individuelle Besonderheiten können zu verschiedenen Bearbeitungszeiten führen.

  • Versendet das Finanzamt eine Bestätigung nach Eingang meiner Papier-Steuererklärung?

    Nein. Der Verwaltungsaufwand für das Versenden einer Eingangsbestätigung wäre immens. Den Bediensteten der Finanzämter würde so wertvolle Zeit für die Bearbeitung der Steuererklärungen verloren gehen.

    Wenn die Steuererklärung elektronisch abgegeben wird, erhalten die Steuerbürger einen Versandnachweis bzw. Sendebericht.

  • Warum beginnt das Finanzamt oft erst ab März mit der Bearbeitung der Steuererklärungen?

    Zu Beginn eines Kalenderjahres werden aktuelle Steuerrechtsänderungen in die computergestützten Programme der Finanzämter eingearbeitet. Außerdem werden Steuerdaten von Dritten wie Arbeitgebern oder Versicherungen erst bis Ende Februar des Kalenderjahres an das Finanzamt übermittelt. Für die Bearbeitung einer Steuererklärung sind diese Daten unverzichtbar.

  • Muss ich zu meiner Steuererklärung Belege einreichen?

    Für Steuererklärungen ab dem Veranlagungsjahr 2017 gilt die sog. Belegvorhaltepflicht. Diese besagt, dass Belege grundsätzlich nicht mehr zusammen mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht, sondern nur noch für etwaige Beleganforderungen vorgehalten werden müssen.

    Beispiele

    Haushaltsnahe Dienstleistungen und Kinderbetreuungskosten

    Voraussetzung für die Steuerermäßigung für die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen und den Abzug von Kinderbetreuungskosten ist, dass Sie für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten haben und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist. Die Unterlagen hierzu sind bis zur Bestandskraft des Steuerbescheides aufzubewahren. Sie müssen dem Finanzamt nur auf Verlangen vorgelegt werden.

    Sonstige Belege

    Belege über Arbeitsmittel oder Nachweise über Beiträge an Berufsverbände, Bestätigungen zu Lebens- oder Haftpflichtversicherungen und der von Ihrem Arbeitgeber ausgehändigte Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung müssen ebenfalls nicht eingereicht werden. Diese Unterlagen sind auch bis zur Bestandskraft des Steuerbescheides aufzubewahren und dem Finanzamt nur auf Verlangen vorzulegen. Wenn außergewöhnliche oder erstmalige Umstände die Höhe der Steuer beeinflussen, wird eine sofortige Belegeinreichung empfohlen. Dies ist beispielsweise bei beruflich bedingten Umzugsaufwendungen, der Begründung einer doppelten Haushaltsführung oder der Einrichtung eines häuslichen Arbeitszimmers der Fall.

    Die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen sind aber weiterhin zu beachten.

    Konkretisierung der Belegvorhaltepflicht

    Download als PDF-Datei

  • Kann ich mit dem Finanzamt per E-Mail kommunizieren?

    Bitte beachten Sie die Hinweise zur Kommunikation mit E-Mail.

     Download des PDF-Dokuments

Weitere Services

Weitere Informationen

Steuerliches Info-Center beim Bundeszentralamt für Steuern

www.bzst.de

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